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Bericht ESV 1927 vs. TV Möglingen

Solider Saisonstart bringt Tabellenführung

Am Samstagabend eröffneten die ESV-Handballerinnen die Drittliga-Saison mit dem Heimspiel gegen den TV Möglingen. ESV-Trainer Stefan von Frankenberg hatte in der Startformation mit Amelie Bayerl (RL) und Julia Drachsler (KM) gleich zwei der drei Neuzugänge aufgeboten, die der Abwehr von Beginn an zu mehr Kompaktheit verhalfen. In der Offensive fehlte beiden zunächst das Fortune im Abschluss, was sicherlich auch der Heimpremierennervosität geschuldet war, die sich aber bei mehreren Spielerinnen bemerkbar machte. So musste ein von Franzi Peter verwandelter Strafwurf nach über Minuten für das erste Tor der Partie herhalten. Möglingen, das personell nach der abgelaufenen Runde eine einen großen Umbruch verzeichnete, ließ sich zu Beginn nicht abschütteln und präsentierte sich kampfstark.

Drei Tore in Serie des ESV – ein Unterzahltreffer von Nicole Lederer in Unterzahl und ein Doppelschlag von Franzi Peter – ließen den Vorsprung der „Eisenbahnerinnen“ auf 8:4 nach 13 Minuten anwachsen. Gästetrainerin Kerstin Zimmermann griff zur Auszeit und die Umstellungen sollten auch kurzfristig Wirkung zeigen. Der TV fand aber kein Mittel gegen ESV-Linkshänderin Peter, die beim 13:7-Zwischenstand nach 21 Minuten mit neun Hütten mehr Treffer als die gesamte Möglinger Mannschaft erzielt hatte. Peter war am Ende mit Toren auch die mit Abstand beste Werferin ihrer Farben und auch der Begegnung. Die ESV-Trainer nutzten die Chance, viel wechseln zu können und 24 Sekunden vor der Halbzeitpause gelang Isabel Toth von der Linksaußenposition das erste Tor eines Neuzugangs zum Pausenstand von 17:12.

Kurz nach Wiederanpfiff erkämpfte sich auch Amelie Bayerl ihr erstes Pflichtspieltor im ESV-Trikot und Torhüterin Kristyna Hurtova hatte eine ganz starke Phase. Für das Highlight in Durchgang zwei sorgte ESV-Spielmacherin Natascha Weber, die mit dem frühen Favoriten auf den „Assist des Jahres“ mit einem No-Look-Rückhandanspiel aus der Drehung bei passivem Vorwarnzeichen Sara Mustafic am Kreis bediente. Möglingen kämpfte mit toller Moral, musste die Überlegenheit der Gastgeberinnen aber anerkennen. Gästetrainerin Kerstin Zimmermann war deshalb auch nach der am Ende deutlichen 21:32-Niederlage mit der Einstellung ihres Teams, aber nicht mit der Schiedsrichterleistung zufrieden. Ihr Gegenüber Stefan von Frankenberg freute sich über die beiden Punkte, monierte aber das Auslassen von mehr als einem Dutzend Großchancen.

Die Deckungsleistung hatte dem Übungsleiter gefallen und daran gilt es im Auswärtsspiel beim ambitionierten Aufsteiger Schozach/Bottwartal anzuknüpfen. Der deutliche Erfolg brachte den Regensburgerinnen den ersten Tabellenplatz, den man natürlich im Saisonverlauf am liebsten nicht mehr abgeben möchte. Trotzdem hat der Vizemeister der Vorsaison noch einiges an Luft nach oben – und das ist nach Siegen immer ein gutes Zeichen. Oder um es mit Coach von Frankenberg zu sagen: „Wir haben noch viel Arbeit vor uns“.

ESV 1927 Regensburg:

Tor: Kristyna Hurtova, Chiara Zellner

Feld: Franzi Peter 12/5, Natascha Weber, Nicole Lederer je 4, Sara Mustafic 3, Amelie Bayerl, Anna Fuhrmann, Isabel Toth, Andrea Valachova je 2, Carina Vetter 1 sowie Doro Mooser und Julia Drachsler.

TV Marktsteft : ESV 1927 Regensburg 33:19 (17:7)

Endlich ist es wieder soweit. Die Saison 2019/20 steht vor der Tür. Nach 10 Wochen Vorbereitung stand nun schließlich das erste Saisonspiel gegen den Aufsteiger Marktsteft auf dem Plan. 

Die Vorbereitung verlief jedoch so gar nicht nach Plan. Viele kleinere Verletzungen, lange Urlaube, Heimatbesuche der Studenten und Arbeitstage verhinderten eine hohe Trainingsbeteiligung, wodurch Trainer Daniel Kessler ein ums andere Mal gezwungen war, seinen Trainingsplan zu ändern und das Training an die niedrige Teilnehmerzahl anzupassen.

Doch nichtsdestotrotz wurde viel geschwitzt, gelaufen, gepasst und gelacht. Es gab sowohl reine Laufeinheiten im Freien, als auch unsere geliebten Hallentrainings. Mit und ohne Harz. Mal in dieser Halle – mal in der nächsten Halle, da der Bunker noch nicht fertig saniert ist. Doch all diese Punkte sollten uns nicht den Spaß am gemeinsamen Training verderben.

Wir fuhren zusammen mit der weiblichen A-Jugend ins Trainingslager nach Pilsen, veranstalteten Trainingsspiele gegen Landshut und Winkelhaid und begaben uns für ein Teambuilding-Wochenende nach Rattenberg. Hier wurden unsere Neuzugänge Annelie Galgenmüller (Kreis), Mariella Bertuccini (Rückraum) und Ronja Netsch (Rückraum) begrüßt und sofort herzlich ins Team (wieder-)aufgenommen.

Gestärkt durch den Erfolg im Pokalspiel gegen den Bayernligisten Stadeln gingen wir also in die letzten Trainingseinheiten vor dem ersten Pflichtspiel. Hier standen vor allem Mannschaftsfotos und Spielzüge auf dem Plan. Nach dem Training wurden die letzten Details für das anstehende Spiel besprochen, bevor es Samstagmittag dann in das gut 200km entfernte Marktsteft ging. 

Dort angekommen zeigte sich schon beim Aufwärmen, dass die Heimmannschaft heiß auf den ersten Landesligasieg war und die zwei Punkte unbedingt zuhause behalten wollte. So starteten diese auch mit dem ersten Tor in die Partie und ließen sich auch bis zum 7:3 (17. Minute) nicht aufhalten. Sie nutzen jeden Fehler der ESV-Sieben und belohnten sich durch einfache Aktionen mit einem Tor. So konnten sich die Mädels des TV Marktsteft zur Halbzeit schon mit 17:7 absetzen. 

Nach der Halbzeit waren die Vorgaben klar. In der Abwehr mehr Gas geben, die Absprache mit dem Nebenmann verbessern und die Rückraumtore durch einfaches Blocken vermindern. Im Angriff sollte man sichere Pässe spielen, die Lücken nutzen und die Fehl- bzw. Lattentreffer minimieren. Doch auch dies sollte den Bunkerladies nicht gelingen. Die Fehleranzahl konnte nicht verringert werden und somit stand am Ende ein deutliches 33:19 auf der Anzeigentafel. 

Positiv zu erwähnen bleibt in diesem Spiel leider nur das erste Tor unserer A-Jugendlichen Lena Heid und die gute Leistung unserer Lea Kunz.

Nun heißt es: Spiel abhaken, die Fehler gemeinsam analysieren und in den kommenden zwei Trainingseinheiten alles geben, um am Samstag in Schwabach die ersten zwei Punkte der Saison einfahren zu können. 

Tor:

Andrea Poschenrieder, Alina Hecht

Feld:

Nina Peter, Julia Gayr, Ronja Netsch, Natalie Scheffter, Kerstin Wyrwoll (1), Lena Heid (1), Andreea Popovici (1), Lea Kunz (2), Sophia Peter (2), Annelie Galgenmüller (3), Mariella Bertuccini (3), Linda Baumgardten (6 – 1/1).

Vorbericht ESV vs. Möglingen [MZ]

Frauen-Drittligist ESV 1927 startet zuhause gegen Möglingen

von Gerd Winkler, MZ

Am Samstagabend bestreiten um 19 Uhr in der Sporthalle Königswiesen die Drittliga-Frauen des ESV 1927 Regensburg gegen den Vorjahressechsten TV Möglingen die erste Etappe Richtung Meisterschaft. Direkt und indirekt haben das im Vorfeld Abteilungsleiter Dieter Müller und Trainer Stefan von Frankenberg zum Ziel erklärt. Nach der Vizemeisterschaft im Frühjahr nähren die drittliga-erfahrenen Neuzugänge Amelie Bayerl (HCD Gröbenzell), Isabel Toth (HSG Würm-Mitte) und Julia Drachsler (TS Herzogenaurach) die Ambitionen an der Dechbettener Brücke. Nach dem letzten Punktspiel am 26. April, dann wieder im geliebten heimischen Bunker, wäre der Aufstieg noch nicht perfekt. Erstmals müssen die Titelträger der vier dritten Ligen in die Relegation.

Der jetzt noch breitere und stärker besetzte Rückraum dürfte den elf Konkurrenten Respekt einflößen. Ein Beispiel: Auf der Spielmacher-Position hat von Frankenberg nun alle Möglichkeiten. Jede habe ihre Stärken, analysiert der 47-Jährige: „Natascha Weber vom Spielverständnis her, Amelie Bayerl ist beim Eins-gegen-Eins wahnsinnig stark und Franzi Peter ist eine Kombination von beiden.“

„Die Liga wird ausgeglichener“

Ob von Frankenbergs zuletzt geäußerte Position („Wir müssen nicht, wir können aufsteigen“) beim erwartungsfrohen Umfeld und Publikum ankommt, sei dahingestellt. Denn: Dass der ESV zu Recht hochambitioniert ist, zeigten die Ergebnisse der Vorbereitung. So wurden beim Turnier in Chemnitz die Drittligisten aus der Ost-Staffel rasiert. Von Frankenberg warnt davor, dass die Meisterschaft in der Südgruppe ein Selbstläufer wird. „Unsere Liga wird noch ausgeglichener sein als in der Vorsaison. Es wird keinen frühzeitigen Meister und keinen frühzeitigen Absteiger geben.“ Die Neulinge TSV Wolfschlugen, SG Schozach-Bottwartal und ASV Dachau seien stärker einzuschätzen als die Absteiger TG Pforzheim, SG Bietigheim II und Würm-Mitte.

Nach dem Karriereende der 37-jährigen Mirela Negrutiu-Chirila beträgt der Altersschnitt jetzt 21 Jahre. Die in der vergangenen Saison sachte herangeführten A-Jugendlichen Sophia Peter, Annalena Kessler und Andreea Popovici sind miteingerechnet. Das Trio wird zwischen dem Drittliga-Team und der Landesliga-Reserve pendeln. „Bevor sie bei der Ersten auf der Bank sitzen, haben sie in der Zweiten mehr Spielpraxis. Das ist sehr wichtig“, stellt von Frankenberg klar.

Der Coach blickt auf eine „ganz, ganz tolle Vorbereitung“ mit drei Trainingslagern zurück und hat einen „tollen Teamgeist“ ausgemacht. „Das Positive müssen wir in die Spiele mitnehmen, uns aber keinen Druck machen“, sagt er. Einziger Wermutstropfen war das Pendeln zwischen drei Hallen. Das eine oder andere Mal stand seine Crew vor verschlossener Sporthalle. Zudem tropfte es in einer Halle. Besonders ärgerlich war das für die Regensburg-Pendler. Licht am Ende des Tunnels ist in Sicht, weil ab November im heimischen Bunker zumindest Training möglich sein soll. „Wenn ich den aktuellen Stand der Sanierung sehe, glaube ich es erst, wenn ich in der Halle stehe“, unkt der Franke.

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Normale Eintrittspreise:

Damen 1 | 3. Liga Süd – Normalpreis 7€, ermäßigt 5€

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2te Runde Molten Cup

Mit 2 Siegen in die nächste Runde

Im oberfränkischen Marktleugast stand die für die Damen II die 2 Runde im BHV-Molten-Cup an. Aufgrund der Absage einer Mannschaft wurde unter den 3 verbleibenden Mannschaften, neben dem ESV, Gastgeber Marktleugast (BOL) und Bayernligist Stadeln, im Modus jeder gegen jeden gespielt.

Das erste Spiel im 3er Turnier bestritten Marktleugast und Stadeln, wobei der Bayernligist seiner Favoritenrolle gerecht wurde und deutlich mit 34:16 gewann.

Im Anschluss stand der erste Auftritt der ESV’lerinnen gegen den Gastgeber an. Aufgrund einiger Absagen, Verletzung und anderweitiger Gründe standen nur 8 Feldspielerinnen und mit Alina Hecht nur eine Torhüterin zur Verfügung. Nichts desto wollte man sich so teuer wie möglich verkaufen. Gerade gegen die Damen aus Marktleugast sollte, knappe Personalsituation hin oder her, ein Sieg eingefahren werden.

Entsprechend konzentriert gingen die Mädels die Partie an. Die Abwehr stand kompakt und Ali Hecht zeigte von Beginn an, dass die heute einen Sahne-Tag erwischt hatte. Über viele Ballgewinne und Paraden konnte mit Tempo nach vorne gespielt werden und die Gastgeber wurden zu Beginn regelrecht überrollt. Erst nach 9 Minuten gelang den Marktleugaster Damen der erste Treffer, während der ESV bereit deren 7 erzielt hatte. In diesem Fahrwasser blieb die Partie dann die gesamte erste Hälfte.

Die Abwehr und Ali Hecht waren kaum zu bezwingen (nur 2 Feldtore in den ersten 30 Minuten) und im Angriff wurden die Auslösehandlungen gut gespielt und die sich bietenden Lücken gnadenlos genutzt. Somit war nach 30 Minuten beim Stand von 21:4 die Partie bereits entschieden. Im Gefühl des sicheren Sieges waren die ersten 15-20 Minuten von Hälfte 2 wenig ansehnlich: Viele Fehler im Aufbauspiel, schwache Abschlüsse und inkonsequente Abwehrarbeit erlaubte es Marktleugast das Spiel bis zum 27:10 ausgeglichen zu gestalten. Nach einer Auszeit mit der klaren Ansage sich wieder mehr zu konzentrierten und das Spiel wieder zu dominieren wie in der ersten Halbzeit, zeigten die Mädels die passende Reaktion. Mit einem 11:2 Lauf wurde auch die 2te Halbzeit noch klar gewonnen. Am Ende stand somit ein 38:12 Sieg an der Anzeigetafel und es war das Endspiel gegen Stadeln perfekt.


Nach nur einer kurzen Pause von 30 Minuten erfolgte schon der Anpfiff zur Partie gegen den Bayernligisten und Turnierfavoriten MTV Stadeln. Trotz der geringen Personaldecke (u.a. nur eine Außenspielerin und eine Kreisläuferin) wollten die Mädels sich keineswegs schon im Vorfeld geschlagen geben sondern zeigen was sie drauf haben und den Favoriten so lange wie möglich ärgern. Und dies gelang von Beginn weg sehr gut. Die ersten Minuten verlief die Partie sehr ausgeglichen.

Gegen das starke Zusammenspiel mit der Kreisläuferin tat sich die Abwehr zu Beginn recht schwer, da die Abstimmung nicht stimmte. Doch auch hier zeigte Ali Hecht bereits, dass sie die gute Form aus dem ersten Spiel konservieren konnte und sich im Laufe der Partie sogar noch steigern konnte. Im Angriff wurden immer wieder die einstudierten Abläufe gut ausgespielt wobei am Ende etwas die Präzession fehlte. Mitte der ersten Hälfte gelang es dann mit 4 schnellen Toren sich erstmals etwas abzusetzen. Doch die Stadelner-Damen zeigten ihre Klasse und kam vor allem über die starke Kreisläuferin und Kontern nach schwachen Abschlüssen bis zur Pause wieder auf ein Tor heran (10:9)

In der Pausenansprache gab es wenig zu bemängeln sondern es galt eher sich zu erholen und nochmal Kräfte für die letzten 30 Minuten zu sammeln.

Die zweite Hälfte startete dann ausgeglichen und die Partie blieb weiter eng. Aber gerade im Angriff schlichen sich etwas zu viele Fehler ein. Es wurde etwas überhastet abgeschlossen oder zu früh das Anspiel an den Kreis gesucht. Doch durch die gute Abwehrarbeit und die Paraden von Ali Hecht blieb die Partie weiter spannend. Als die Hallenuhr 49:50 und einen Spielstand von 18.17 für Stadeln zeigte schien sich das Spiel gegen die ESV-Mädels zu drehen. Innerhalb von 24 Sekunden wurden Carina Vetter, Nina Peter und Linda Baumgardten mit 2 Minuten Strafen belegt und es standen nur noch 3 Spielerinnen auf der Platte.

Doch die beiden A-Jugendlichen Annalena Kessler und Sophia Peter stellten sich mit Annelie Galgenmüller dieser prekären Situation und lösten sie hervorragend. Lediglich ein Gegentor musste man schlucken und im Angriff wurde gekonnt die Zeit heruntergespielt und es wäre beinahe selbst ein Treffer gelungen. So war beim Stand von 19:17 und noch 7 Minuten auf der Uhr weiter alles möglich, als wie im ersten Spiel eine Auszeit nochmal den Start eines 5:1 Laufs markieren sollte. Es konnte nochmal kurz Kraft gesammelt werden und die wichtigen Dinge für die letzten Minuten angesprochen werden. Und diese Dinge setzten die ESV-Mädels dann überragend um. Im Angriff wurden die besprochenen Auslösehandlungen auf den Punkt ausgespielt und die Chancen eiskalt genutzt und hinten wurde dicht gemacht und das Tor zugesperrt.

Als Höhepunkt hielt Ali Hecht beim Stand von 20:20 einen 7m der endgültig alle an den Sieg glauben ließ. Sogar eine weiter 2 Minuten-Strafe konnte nun den Lauf nicht mehr stoppen und mit 3 Toren in Folge wurde der Favorit besiegt. Beim Ertönen des Schlusspfiffes brach dementsprechend großer Jubel aus und die Mädels schafften es trotz des kräfteraubend Spiels mehrere Runden im Siegeskreis zu springen und zu feiern.

Somit steht der Einzug in die 3te Runde des BHV-Molten-Cup zu Buche, welcher auf Grund des starken Gegners, der dünnen Personaldeck und des Harzverbotes so nicht zu erwarten war. Aber die Mädels haben sich diesen Erfolg verdient und hart erarbeitet. 

„Man muss ein Kompliment aussprechen an die Mädels. Sie haben die beiden Spiele direkt hintereinander trotz kaum vorhandener Wechselmöglichkeiten, super durchgezogen und jede ist bis an die Grenze gegangen. Das war eine hervorragende Mannschaftsleistung zu der auch die Unterstützung von der Bank ihren Betrag leistete.“


TV Marktleugast ESV 12:38 (4:21)

Tor: Alina Hecht

Feld: Peter Nina 5, Kessler Annalena 6, Baumgardten Linda 7/4,Peter Sophia 2, Netsch Ronja 5, Gayr Julia 4, Galgenmüller Annelie 3, Vetter Carina 6


MTV Stadeln – ESV 20:23 (9:10)

Tor: Hecht, Alina

Feld: Peter Nina, Kessler Annalena 4, Baumgardten Linda 4,Peter Sophia 3, Netsch Ronja, Gayr Julia, Galgenmüller Annelie 7, Vetter Carina 5

Es geht Los!

Bunkerladies in den Startlöchern

Am 14. September ist die lange Pflichtspielpause endlich beendet: Der Startschuss in die Drittliga-Saison 2019/2020 erfolgt um 19 Uhr in der Sporthalle Königswiesen gegen den TV Möglingen. Hinter den Regensburgerinnen liegen intensive Wochen der Vorbereitung: Durch die Renovierung des „ESV-Bunkers“ musste bei den Trainingseinheiten kräftig improvisiert werden, sodass auch drei Trainingslager außerhalb Regensburgs absolviert wurden: ein Fitness-Trainingslager in Regenstauf, ein Wochenende in Pilsen mit zwei Testspielen und ein Athletik-Trainingslager in Roßtal. Dazu kam ein Turnierwochenende in Echterdingen mit zusätzlichem Testspiel gegen Zweitligaaufsteiger Freiburg.

„Diese vier Wochenenden waren sehr wichtig für uns, um die Neuzugänge zu integrieren“, so Coach Stefan von Frankenberg. Der Übungsleiter und sein Trainerteam durften sich mit Spielmacherin Amelie Bayerl (HCD Gröbenzell), Halblinks Isabel Toth (HSG Würm-Mitte) und Kreisläuferin Julia Drachsler (TS Herzogenaurach) über drei neue Spielerinnen freuen, denen der Abgang von Rechtsaußen Mirela Negrutiu-Chirila (Karriereende) gegenüber steht. Dies ergibt den wohl breitesten Kader seit vielen Jahren und damit auch eine entsprechend ambitionierte Zielsetzung: „Wir waren in der vergangenen Saison Vizemeister und haben uns weiter verstärkt. Da wäre es unglaubwürdig, wenn wir uns nicht die Meisterschaft, sondern Platz vier als Ziel setzen würden“, erklärt von Frankenberg in dem Wissen, dass dieses Vorhaben ambitioniert ist.

„Es ist eine neue Situation für uns, dass wir Favorit sind, und das nehmen wir an. Man darf aber nicht vergessen, dass wir eine sehr junge Mannschaft haben, die diesen positiven Druck im Kopf verarbeitet bekommen muss.“ Die Gegner seien noch stärker motiviert, den Regensburgerinnen ein Bein zu stellen. „In der vergangenen Runde haben wir Punkte gegen Teams aus dem Mittelfeld liegen lassen. Das müssen wir abstellen, um unser Ziel zu erreichen.“ Im Gegensatz zur Vorsaison wäre die Meisterschaft übrigens nicht gleichbedeutend mit dem Zweitligaaufstieg: Platz eins berechtigt lediglich zur Teilnahme an der Aufstiegsrelegation.

Vor dem Hintergrund von – im Optimalfall – weiteren Partien ist ein breiter Kader umso wichtiger, auch vor dem Hintergrund, dass Rekonvaleszentin Nicole Schiegerl erst in einigen Wochen wieder den rechten Flügel besetzen wird. Zum Aufgebot gehören Carina Vetter (ESV II) sowie die Jugendspielerinnen Annalena Kessler und Sophia Peter, die allesamt schon 2019/2020 Drittligaluft geschnuppert haben. Damit die nicht schon nach der ersten Partie dünn(er) wird, soll der Heimauftakt gegen Möglingen positiv gestaltet werden. Die Gäste aus dem Schwabenland sind gleich mal ein echter Prüfstein: Mit den bundesligaerfahrenen Nastja Antonewitsch und Sulamith Klein stehen zwei Ausnahmespielerinnen im gut besetzten Kader von Trainerin Kerstin Zimmermann. Deswegen müssen die Regensburgerinnen schon eine Top-Leistung abrufen, um beide Punkte an der Donau zu behalten.

Die „Eisenbahnerinnen“ hoffen auf die entsprechende Zuschauerunterstützung im Ausweichquartier und möchten gleich an den guten Eindruck, den sie in den Testspielen hinterlassen haben, anknüpfen.

Kader ESV 1927 Regensburg:

Tor: Kristyna Hurtova, Chiara Zellner, Andrea Poschenrieder

Feld: Amelie Bayerl, Julia Drachsler, Anna Fuhrmann, Annalena Kessler, Doro Mooser, Nicole Lederer, Sara Mustafic, Franziska Peter, Sophia Peter, Nicole Schiegerl, Isabel Toth, Carina Vetter, Andrea Vlachova und Natascha Weber.

Trainer: Stefan von Frankenberg, Ingo Gömmel, Jan Kauer

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Antworten sofort im Anschluss

Stimmen nach dem Spiel

Das Spiel ist aus, das Ergebnis steht klar und eindeutig auf der Anzeigetafel und trotzdem sind noch Fragen offen. In Zukunft wollen wir die passenden Antworten sofort liefern. Ab dieser Saison werden wir nach jedem Heimspiel unserer 1. Damenmannschaft Stimmen zur jeweiligen Begegnung einfangen. Neben unseren Trainern werden sich abwechselnd auch Spielerinnen der Fragerunde stellen. Dazu laden wir herzlich auch Akteure der gegnerischen Mannschaften ein.

Diese kleine „Pressekonferenz“ machen wir vor allem für unsere Zuschauer, aber selbstverständlich auch für die lokale Presse. Daher findet Sie auch direkt (max. 10 Minuten) nach der Begegnung statt. Um die Moderation kümmert sich unser Pressewart. Die Mitarbeiter von MZ, TVA und anderen Medien sollen dabei natürlich auch die Chance bekommen Fragen zu stellen.

Wir wollen die Zeit bis zur Fertigstellung der ESV-Halle und der ersten Heimspiele im Bunker im neuen Jahr nutzen, um diese Konferenz zu etablieren. Möglicherweise wird bei der ersten Fragerunde noch nicht alles rund laufen, aber wir sind lernfähig und wollen dieses Angebot stetig verbessern. Lassen Sie uns also wissen, was Ihnen gefällt und was wir anders machen sollen.

Denken Sie also ab dem ersten Heimspiel daran, dass kurz nach dem Spiel eine kleine „PK“ auf Sie wartet. Nutzen Sie dieses neue Angebot und hören Sie sich an, was Trainer und Spielerinnen zu den Partien zu sagen haben. Geben Sie diese Information gerne weiter. Wir freuen uns Sie begrüßen zu dürfen!

Damen 2 spielen groß auf

Trotz kleinem Kader und kurzfristig auch noch ohne Mariella Bertuccini ziehen unsere Damen 2 in die nächste Runde des Molten Cups ein. Nach einem 38:12 gegen den TV Marktleugast ( BOL ) besiegten die Mädels im zweiten Spiel den Bayernligisten aus Stadeln mit 23:20. 

Gratulation Mädels

Saisonstart – Sa. 14.09.2019

Es bedarf nicht vieler Worte… „SAISONSTART – ES GEHT WIEDER LOS!!!“Alle sind heiß, alle freuen sich, endlich startet die Saison 2019/2020. Wir freuen uns auf gefüllte Hallen, geile Stimmung und unvergessliche Spiele. Vielleicht wird auch schon die erste Partie gegen den TV Möglingen ein richtiger Knaller. Eines ist sicher die Bunkerladies haben sich in der Vorbereitung mächtig ins Zeug gelegt und warten nun darauf, dass es endlich ums Eingemachte geht.

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