Bleibt die Heimweste sauber?

Die Saison der Drittliga-Handballerinnen des ESV 1927 ist in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich.: Die Ausbeute von 12:4 Punkten ist angesichts des schwierigen Auftaktprogramms bemerkenswert, dazu liegen die „Eisenbahnerinnen“, ebenso wie Zweitligaabsteiger  Gröbenzell, nur ein Pünktchen hinter Tabellenführer Freiburg (13:3) und dem gleichauf liegenden Verfolger aus Allensbach.

Diese besondere Situation würde das Team von Stefan von Frankenberg/Ingo Gömmel gerne noch länger auskosten. Dazu muss die bislang blütenweiße Heimweste auch nach dem Duell mit dem TuS Metzingen II unbefleckt bleiben. Keine leichte Aufgabe, denn Bundesliga-Reserven sind schwierig einzuschätzen. Wenn Cracks aus der deutschen Eliteklasse im Aufgebot stehen, wird es angesichts der individuellen Klasse naturgemäß hart.

Die Vorbereitung auf den Gegner ist daher ebenfalls nicht einfach, deswegen liegt der Fokus des Trainergespanns auch „auf uns“. Personell sieht es aller Voraussicht sehr gut aus, außer den Langzeitverletzten Sophia Rektorschik und Chiara Zellner ist die Mannschaft komplett. Gegen Metzingen dürften die Bunker-Ladies wesentlich stärker gefordert werden als zuletzt gegen Ketsch II und vor Wochenfrist bei Schlusslicht Bietigheim II.

Das ist auch gut so, denn gegen starke Teams – Ausnahme war die Vorstellung in Gröbenzell des damals stark ersatzgeschwächten Teams – hat der ESV heuer seine besten Auftritte hingelegt. Mit dem Heimvorteil im Rücken soll das auch so bleiben und die Heimweste blütenweiß bleiben. Deswegen hofft das Team wieder auf den „achten Mann“ auf der Tribüne.

Im Erfolgsfall hat das Team weiterhin die vielleicht einmalige Chance, die perfekte Basis für die Rückrunde zu legen, in der alle aktuellen Topmannschaften und auch deren Verfolger noch nach Regensburg reisen müssen.