Bericht zu den A- und B-Juniorinnen [MZ]

Ebersberg war für den ESV 1927 keine Reise wert

Von Gerd Winkler, MZ

Nach sechs Bayernliga-Pleiten, davon vier zuhause, konnten die A-Juniorinnen der SG Mintraching/Neutraubling einen 31:19 (16:9)-Heimsieg über die SG Helm-brechts/Münchberg landen. “Die Niederlagen haben ihre Spuren hinterlassen. So richtig befreit haben wir nicht gespielt, ein bisserl Selbstzweifel war zu sehen”, kommentierte Trainer Klaus Schäfer den fünften Saisonsieg gegen überforderte Gäste.

Die Oberfranken klebten mit ihrer 6:0-Deckung an der Sechs-Meter-Linie, die für Mintraching schwer zu knacken war. “Meine Mädels haben nicht die richtigen Mittel gefunden, sich oft in Einzelaktionen verzettelt”, monierte Schäfer und fügte an: “Als ich nach der Schlusssirene auf die Anzeigetafel geschaut habe, war ich erstaunt, dass es doch so hoch ausging.” Während der 60 Minuten sei ihm das gar nicht so bewusst gewesen: “Da bin ich auf das Spiel fokussiert.”

Derweil kassierten die ESV-Juniorinnen eine bittere 27:28 (15:16)-Niederlage beim Tabellenzweiten Ebersberg Forst United. Mit besserer Aufstellung hatte Regensburg in der Vorrunde mit 21:32 das Nachsehen. Ab dem 8:9 (19.) lief man einem Rückstand von einem oder zwei Toren hinterher, um jedoch nach dem Treffer von Lea Röhrl zur 27:26-Führung (58.42) den Sieg vor Augen zu haben. In Ballbesitz ging das Spiel verloren: Ein schlampiges Zuspiel sowie einen falsch ausgeführten Anwurf nutzte Ebersberg in den letzten 25 Sekunden zur Wende. “Wir Trainer sind wahnsinnig stolz auf die Leistung der Mädels mit dieser dünnen Besetzung gegen das erfahrene Ebersberg”, bilanzierte Jan Kauer: “Der Vergleich zum Hinspiel zeigt die wahnsinnige Entwicklung trotz der schwierigen Hallensituation heuer.” In der Abwehr antizipierten Lea Röhrl und Maike Baur richtig, konnten die Wege zumachen. Vorne wurde der 60-minütigen kurzen Deckung gegen Röhrl getrotzt, und vom verletzungsbedingten Ausscheiden (40.) von Annalena Kessler blieb man unbeeindruckt.

Die B-Juniorinnen des ESV unterlagen Bayernliga-Leader Ebersberg mit 23:34 (14:18). Ersatzgeschwächt – für Clara Richthammer ist nach ihrem Kreuzbandriss die Saison gelaufen – mit nur einer Wechslerin verkauften sich die Gäste bis zur Roten Karte (32.) gegen Emilie Steiner prächtig. “In der ersten Hälfte haben wir mit unseren kleinen Spielerinnen die gegnerische Abwehr auseinandergespielt, zwei Siebenmeter hätten wir auch noch kriegen müssen”, resümierte Übungsleiter Robert Torunsky.


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