Bericht TVM vs. ESV

Aus Kalt- wird Fehlstart: ESV verliert in Möglingen

Dass Neujahrvorsätze meist nicht allzu lange halten, ist eine Binsenweisheit. Die Drittliga-Handballerinnen des ESV 1927 hatten sich beim Auswärtsspiel beim TV Möglingen die Rückeroberung der Tabellenführung auf die Fahnen geschrieben, mussten sich aber einer aufopferungsvoll kämpfenden Heimmannschaft mit 33:38 geschlagen geben. Trainer Stefan von Frankenberg hatte schon das Aufwärmen seines Teams, das auf die erkrankte Linkshänderin Franziska Peter verzichten musste, nicht gefallen. „Da war kein Feuer drin, ich habe deshalb vor dem Anpfiff nochmal versucht, die Mädels wachzurütteln.“ Die Abwehr samt Torhüterinnen, die im Spielverlauf kaum eine Hand an den Ball brachten, agierte von Beginn an nicht kompakt genug: Die gute Trefferquote im Angriff sorgte dann trotzdem für eine 13:9-Führung. „Anstatt da weiterzumachen, haben wir dann im Angriff die Bälle einfach weggeschmissen und sind in Konter gelaufen“, ärgerte sich von Frankenberg. Möglingen nutzte die Geschenke und warf sich so noch eine 19:17-Halbzeitführung heraus.

In der Kabine appellierte von Frankenberg noch einmal an sein Team, doch die Oberpfälzerinnen agierten an diesem Sonntagnachmittag wie die deutsche Nationalmannschaft bei der EM gegen Spanien. „Wir haben verschiedene Abwehrsysteme ausprobiert – keines hat etwas bewirkt“, stöhnte von Frankenberg. Das wäre nur durch eine starke Torhüterleistung zu kompensieren gewesen, aber frei nach Lothar Matthäus: „Wäre wäre Fahrradkette“. Die Bestnote in einer insgesamt zu weit weg von der Normalform agierenden und vor allem verteidigenden ESV-Mannschaft verdiente sich Amelie Bayerl. Am Ende mussten die bis dato auswärts unbesiegten Regensburgerinnen eine verdiente 33:38-Auswärtsniederlage quittieren. „ Das war heute überhaupt nichts. Möglingen wollte den Sieg mehr als wir, das hat man von der ersten Minute gemerkt. Einige Spielerinnen müssen sich fragen lassen, ob sie mit der richtigen Vorbereitung und Einstellung in das Spiel gegangen sind“, bilanzierte der maßlos enttäuschte ESV-Trainer Stefan von Frankenberg nach dem unerwarteten Fehlstart ins neue Handball-Jahr.

Nach einem spielfreien Wochenende müssen die „Eisenbahnerinnen“ schnell wieder in die Spur finden, denn mit einer Leistung wie gegen Möglichkeiten wird es am 25. Januar im Spitzenspiel auch mit Heimvorteil gegen die SG Schozach/Bottwartal nicht zu etwas Zählbarem reichen.

 

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