Bericht TSG Ketsch II vs. ESV 1927 [MZ]

Die Partie in der Defensive entschieden

von Gerd Winkler, MZ

Der ESV 1927 Regensburg konnte bei der abstiegsbedrohten TSG Ketsch II mit 27:24 (13:15) den fünften Auswärtssieg einfahren. Weil sich der SV Allensbach einen 23:29-Patzer in Bietigheim leistete, kletterten die Blau-Schwarzen dank des besseren Direktvergleichs auf Platz zwei. Davon sind die Eisenbahnerinnen nun drei Wochen nicht zu verdrängen, weil der 19. Spieltag – dann kommt die SG Bietigheim in die Sporthalle Königswiesen – erst am 6. April angesetzt ist.

Weil das Zweitliga-Team erst tags darauf anzutreten hatte, liefen im Unterbau der TSV davon vier Spielerinnen gegen den ESV auf. Davon profitierte Ketsch nur in der Vorwärtsbewegung, denn: „Hatten wir den Gegner ins gebundene Spiel gebracht, haben wir nur wenig Tore gekriegt“, kommentierte Coach Stefan von Frankenberg süßsauer dieses Geschachere, dass dazu führte, dass die Einheimischen 16 Akteure einsetzen konnten. Ein ironisches „Quantität ist nicht Qualität“ habe er sich auf der Pressekonferenz nicht verkneifen können, räumte von Frankenberg ein.

Aber kein Schaden ohne Nutzen: Er habe seiner Truppe in der Kabine gesagt, dass nichts Besseres passieren könne – „gegen starke Mannschaft spielen wir einfach besser“. In der an sich hektischen Partie wechselten beiderseits die Deckungsformationen. Den Ausschlag gab aber ESV-Torfrau Kristýna Vidršperková. Von Frankenberg: „In der zweiten Halbzeit hat sie nur noch neun Tore zugelassen“.

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