Bericht mA-Jugend vs. Bayreuth

Bitteres Unentschieden in eigener Halle.

Das Bayernliga Spiel zwischen dem ESV 1927 Regensburg und Haspo Bayreuth endet nach deutlicher Pausenführung 23:23 (16:10).

 

Im ersten Heimspiel der Saison kam der ESV nicht über eine Unentschieden hinaus. Wie bereits im Spiel gegen Fürstenfeldbruck, hatte der Angriff der Eisenbahner es mit einer sehr offensiven Abwehr zu tun. Eine anfangs offensive 5:1 änderte sich im Verlauf des Spiels zu 4:2, aber auch zu weiteren unterschiedlichen Manndeckungs-Varianten. In der Abwehr zeigten sich Schwächen im Verschieben, wodurch man es den Bayreuthern im Angriff teilweise zu leicht machte.

Das erste Tor der Partie warf Moritz Vater, doch gelang es den Oberfranken durch ein schnelles Spiel aus zweiter Welle hauptsächlich über die linke Seite Tore zu erzielen, so dass die Eisenbahner schnell mit 3:6 hinten lagen. Nach einer Viertelstunde Spielzeit nahm der ESV das Herz in beide Hände und drehte den Spielstand (6:8; 12:8). Sowohl die Abwehr als auch der Torwart steigerten sich erheblich. Der Angriff wurde trotz der sehr offensiven Abwehr strukturiert ausgespielt und es ergaben sich durch gute Anspiele Chancen für den Kreis und die Außen. Dadurch setzte sich der ESV zur Halbzeit völlig verdient auf 16:10 ab.

Dass die zweite Spielhälfte begann, merkten viele Spieler des ESV Regensburg wohl erst viel zu spät. Der hart erkämpfte Vorsprung schwand rasch – und leider weitgehend aus eigener Schuld. Trainer Lutz Baumgardten formulierte in der Time-Out Ansprache passend: „Jeder von euch will jetzt alleine das Spiel gewinnen, doch so funktioniert Handball nicht“. Er hatte Recht, den Eisenbahner Jungs fehlte es deutlich an Struktur und Abgeklärtheit im Angriff. Hinzu kam eine unglückliche rote Karte für die Heim-Mannschaft. So verkürzte Haspo Bayreuth bereits in der 45. Minute bis au fein Tor (17:16). Nun musste die A-Jugend des ESV’s Zähne zeigen. Die Mannschaft erkämpfte sich gute Torchancen, konnte die leider nur zum Teil nutzen, da sich der gegnerische Keeper deutlich steigerte. Eine halbe Minute vor Schluss glich Bayreuth dann erneut aus. Unglücklicherweise könnte der ESV trotz Überzahl mit dem letzten Angriff nicht mehr zum Torerfolg kommen.

Während der Optimist von einem Punktgewinn sprechen würde, stellt der Realist fest, dass an diesem Tag mehr als ein Unentschieden für den ESV drinnen war. Zwar war der Kader durch den Ausfall von Jannis (krank), Lukas (verhindert) und Kapitän Kris (Gebrochener Finger im Training) stark dezimiert. An dieser Stelle danke an die B-Jugendspieler Johannes Simbeck, Dominik Erhardt und Nico Zulawski fürs Aushelfen! Nichts desto trotz konnte die Mannschaft an einigen Stellen ihre Qualität zeigen. Wenn man vor dem Spiel vermutlich einem Unentschieden zugestimmt hätte, schmerzt es nach dieser Vorstellung nur einen Zähler davontragen zu können..

Spielfilm: 1:0, 3:6, 8:8, 12:8 / 15:9, 18:16, 21:21, 23:23

Siebenmeter: 3/3 ; 4/2      Zeitstrafen: 6/6

Torschützen: Vater (12/2), Zulawski (5), Greifenstein (3), Saller, Erhardt D., Mertens (je 1), Simbeck, Baldauf, Erhardt P., Stahl, Kiener, Pepper

 

Simon Greifenstein

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