Bericht ESV vs. HSG Freiburg

Hinspielcoup wiederholt

ESV schlägt Freiburg erneut und schiebt sich auf Rang zwei

Der ESV 1927 Regensburg war im bisherigen Saisonverlauf die einzige Mannschaft, die Klassenprimus HSG Freiburg hatte schlagen können. Nach zwei Auswärtsniederlagen in Serie hatten nicht viele geglaubt, dass der Tabellendritte dieses Kunststück am Samstag noch einmal schaffen würde.

Doch genau das sollte gelingen, aber erstmal der Reihe nach. Gegenüber der Derby-Niederlage in Haunstetten vor Wochenfrist musste der ESV auf Andreea Popovici und Carina Vetter verzichten, dafür stand Linkshänderin Franzi Peter nach überstandener Grippe wieder zur Verfügung. Das Duell des besten Angriffs gegen die beste Deckung der Liga war dann von Beginn an sehr unterhaltsam.

Die ESV-Deckung ließ zunächst HSG-Goalgetterin Nadine Czok zu viele Freiheiten, im Gegenzug zappelte aber jeder Ball, der auf das Freiburger Gehäuse kam, auch im Netz. Nicole Lederer hatte sich gegen Haunstetten freigeschwommen und sollte diese Leistung sogar noch einmal toppen können: Bei der 4:2-Führung nach sechs Minuten hatte die Halblinks – ebenso wie Franzi Peter – bereits zweimal genetzt.

In der Folgezeit hatte die ESV-Deckung einige Probleme und in der Offensive musste der Ausfall von Andrea Vlachova kompensiert werden, die Schulterprobleme plagten. Die Partie wogte hin und her: Beide Teams leisteten sich ungewöhnlich viele Fehler, ließen aber auch oft ihre individuelle Klasse aufblitzen.

Bei den Oberpfälzerinnen absolvierte die erst 15-jährige Sophia Peter ihre ersten Einsatzminuten in der dritten Liga und machte ihre Sache sehr ordentlich. In der Schlussphase des ersten Durchgangs versuchten es die Gastgeberinnen zu oft aus Halbchancen heraus und verpassten so eine Halbzeitführung. Das 13:13 ließ aber alle Möglichkeiten für den zweiten Durchgang.

Ähnliches Bild nach dem Seitenwechsel: Die Führung wechselte häufig hin und her und eine Prognose war unmöglich. In der 54. Minute führte Freiburg mit 25:23, doch die Breisgauerinnen sollten die kommenden beiden Angriffe nicht verwerten können. Regensburg, das nun auch Nicole Schiegerl mit einer Beinverletzung verloren hatte, musste sich auch einer engen Deckung gegen Franzi Peter erwähnen.

Die Linkshänderin rückte an den Kreis und spielte dort, als ob sie noch nie etwas anderes gemacht hätte. Auch Nicole Lederer, die zusammen mit Peter 20 Treffer erzielte, und Rechtsaußen Mirela Negrutiu-Chirila netzten nun ihre Möglichkeiten. Da auch die eingewechselte Chiara Zellner wichtige Bälle parieren konnte und bei zwei Holztreffern Fortuna auf ihrer Seite hatte, konnte der ESV die Partie och drehen.

Das Heimteam hatte in dieser Phase auch das länger vermisste Glück. Den Schlusspunkt setzte Franzi Peter mit einem Dreher zum 29:26-Endstand. Der Jubel war groß nach dem Schlusspfiff und das Team wurde von den Zuschauern gebührend gefeiert. „Wir wollten den Sieg heute ein bisschen mehr als der Gegner, hatten in der Schlussphase aber auch das nötige Glück“, bilanzierte Co-Trainer Ingo Gömmel und lobte die tolle Moral des Teams.

Durch den Sieg schon sich der ESV auf den zweiten Tabellenplatz vor und den gilt es am Sonntag im Derby gegen den HCD Gröbenzell zu verteidigen. Für die Zuschauer soll dies der zweite Feiertag innerhalb von 8 Tagen werden.

ESV 1927 Regensburg:

Tor: Krystina Vidsperkova, Chiara Zellner

Feld: Franzi Peter 11/1, Nicole Lederer 9, Mirela Negrutiu-Chirila 3, Natascha Weber 2/1, Doro Mooser, Sara Mustafic, Anna Fuhrmann, Nicole Schiegerl je 1 sowie Andrea Vlachova und Sophia Peter.  

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