Bericht ESV 1927 vs. TV Möglingen

Solider Saisonstart bringt Tabellenführung

Am Samstagabend eröffneten die ESV-Handballerinnen die Drittliga-Saison mit dem Heimspiel gegen den TV Möglingen. ESV-Trainer Stefan von Frankenberg hatte in der Startformation mit Amelie Bayerl (RL) und Julia Drachsler (KM) gleich zwei der drei Neuzugänge aufgeboten, die der Abwehr von Beginn an zu mehr Kompaktheit verhalfen. In der Offensive fehlte beiden zunächst das Fortune im Abschluss, was sicherlich auch der Heimpremierennervosität geschuldet war, die sich aber bei mehreren Spielerinnen bemerkbar machte. So musste ein von Franzi Peter verwandelter Strafwurf nach über Minuten für das erste Tor der Partie herhalten. Möglingen, das personell nach der abgelaufenen Runde eine einen großen Umbruch verzeichnete, ließ sich zu Beginn nicht abschütteln und präsentierte sich kampfstark.

Drei Tore in Serie des ESV – ein Unterzahltreffer von Nicole Lederer in Unterzahl und ein Doppelschlag von Franzi Peter – ließen den Vorsprung der „Eisenbahnerinnen“ auf 8:4 nach 13 Minuten anwachsen. Gästetrainerin Kerstin Zimmermann griff zur Auszeit und die Umstellungen sollten auch kurzfristig Wirkung zeigen. Der TV fand aber kein Mittel gegen ESV-Linkshänderin Peter, die beim 13:7-Zwischenstand nach 21 Minuten mit neun Hütten mehr Treffer als die gesamte Möglinger Mannschaft erzielt hatte. Peter war am Ende mit Toren auch die mit Abstand beste Werferin ihrer Farben und auch der Begegnung. Die ESV-Trainer nutzten die Chance, viel wechseln zu können und 24 Sekunden vor der Halbzeitpause gelang Isabel Toth von der Linksaußenposition das erste Tor eines Neuzugangs zum Pausenstand von 17:12.

Kurz nach Wiederanpfiff erkämpfte sich auch Amelie Bayerl ihr erstes Pflichtspieltor im ESV-Trikot und Torhüterin Kristyna Hurtova hatte eine ganz starke Phase. Für das Highlight in Durchgang zwei sorgte ESV-Spielmacherin Natascha Weber, die mit dem frühen Favoriten auf den „Assist des Jahres“ mit einem No-Look-Rückhandanspiel aus der Drehung bei passivem Vorwarnzeichen Sara Mustafic am Kreis bediente. Möglingen kämpfte mit toller Moral, musste die Überlegenheit der Gastgeberinnen aber anerkennen. Gästetrainerin Kerstin Zimmermann war deshalb auch nach der am Ende deutlichen 21:32-Niederlage mit der Einstellung ihres Teams, aber nicht mit der Schiedsrichterleistung zufrieden. Ihr Gegenüber Stefan von Frankenberg freute sich über die beiden Punkte, monierte aber das Auslassen von mehr als einem Dutzend Großchancen.

Die Deckungsleistung hatte dem Übungsleiter gefallen und daran gilt es im Auswärtsspiel beim ambitionierten Aufsteiger Schozach/Bottwartal anzuknüpfen. Der deutliche Erfolg brachte den Regensburgerinnen den ersten Tabellenplatz, den man natürlich im Saisonverlauf am liebsten nicht mehr abgeben möchte. Trotzdem hat der Vizemeister der Vorsaison noch einiges an Luft nach oben – und das ist nach Siegen immer ein gutes Zeichen. Oder um es mit Coach von Frankenberg zu sagen: „Wir haben noch viel Arbeit vor uns“.

ESV 1927 Regensburg:

Tor: Kristyna Hurtova, Chiara Zellner

Feld: Franzi Peter 12/5, Natascha Weber, Nicole Lederer je 4, Sara Mustafic 3, Amelie Bayerl, Anna Fuhrmann, Isabel Toth, Andrea Valachova je 2, Carina Vetter 1 sowie Doro Mooser und Julia Drachsler.

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