Bericht ESV 1927 vs. HSG Würm-Mitte [MZ]

ESV 1927 liefert zum Vorrundenende ein wahre Torflut

von Gerd Winkler, MZ

Im bayerischen Derby gibt’s für den Drittliga-Neuling HSG Würm-Mitte beim 30:38 in Regensburg nix zu Erben. Zum Abschluss der Vorrunde der dritten Handballliga Süd war in der Sporthalle Königswiesen zwischen dem ESV 1927 Regensburg und Neuling HSG Würm-Mitte mit 38:30 (17:13) ein wahres Torspektakel zu bestaunen. Eine Woche vor dem Heimschlager gegen Spitzenreiter SV Allensbach mochte trotz guten Besuchs aber keine große Stimmung im relativ kühlen Ausweichquartier aufkommen.

„Du spielst richtig gute zehn Minuten, und dann kommen zehn, da schlägst du die Hände über den Kopf zusammen – da kann die große Stimmung nicht aufkommen“, befand Abteilungsleiter Dieter Müller: „Da müssen sich die Mädels auch selbst an die Nase fassen“. Viele Konzentrationsfehler ob der klaren Überlegenheit hätten zu zahlreichen Fehlern geführt. Müller stellte klar: „Das Spiel musst du eigentlich 45:20 gewinnen“.

Dem stimmte Trainer Stefan von Frankenberg voll umfänglich zu. „So bringst du halt den Gegner immer wieder ins Spiel“. Die sowas Ups und Downs, in der Abwehr wie im Positionsangriff, sehe er schon seit Wochen. Erschwerend hinzu kam ein Gegner, „der schwierig zu bespielen ist“, sagte von Frankenberg: „Würm-Mitte spielt ohne feste Abläufe, auf die du dich einstellen kannst“. Erfreulich war dagegen das viertelstündige Debüt der Ex-Landshuterin Carina Vetter, die auf Linksaußen und Halblinks zwei Tore erzielte.

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