Bericht Damen 2 vs. Bergtheim

Bittere Niederlage trotz starkem Kampf

Am 18.11.2017 ging es für die Landesliga Damenmannschaft des ESV 1927 Regensburg erneut in das weit entfernte Bergtheim, um diesmal jedoch gegen die HSG Pleichach anzutreten. Die Gastgeberinnen rangierten derzeit auf dem 8. Platz der Tabelle und damit nicht allzu weit vor den Regensburgerinnen, die sich auf dem 11. Platz befanden. Für die Eisenbahnerinnen war klar, dass sie dieses Spiel gewinnen sollten, um dem Abstiegskampf einen Schritt weiter zu entkommen. Zu allem Unglück mussten die ESV  Damen auf fünf Spielerinnen verzichten, die verletzt oder krankheitsbedingt nicht zum Spiel antreten konnten. So ergab es sich, dass man mit nur acht Feldspielerinnen die weite Reise antrat.

Nach Ansprache des Trainers Paul Sommerer stand fest, dass die ESVlerinnnen  im Angriff lange und konzentriert spielen sollten, um so die zahlreichen technischen Fehler der letzten Spiele zu vermeiden und um Kraft zu sparen, damit sie die 60 Minuten Spielzeit durchhalten konnten. Einen Durchhänger in der zweiten Halbzeit, wie bei so vielen Spielen zuvor, durfte man sich nicht erlauben.

Die Regensburgerinnen fanden gut ins Spiel und konnten in der achten Minute den Ausgleich zum 4:4 erzielen, um dann eine Führung von 1-2 Toren vorzulegen. Zehn Minuten später warfen die Gastgeberinnen jedoch den Ausgleich zum 8:8. Dies war noch kein Grund den Kopf hängen zulassen, dennoch begann eine kurze Phase, in der sich die HSG Pleichach einen vier Tore Vorsprung (13:9) erspielen konnte. Die gezogene Auszeit der Gastgeberinnen kurz vor der Halbzeitpause wirkte sich positiv auf das Spiel der Eisenbahnerinnen aus und so konnte man bis zum Pausenpfiff noch auf 13:14 verkürzen.

Angespornt von der Halbzeitansprache des Trainers und dem Willen dieses Spiel für sich zu entscheiden und die ersehnten zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen, kämpften sich die Gäste aus der Oberpfalz bereits in der 33. Minute zum 14:14 heran. Es begann ein harter Kampf und so gelang es keiner der beiden Mannschaften sich bis zur 56. Minute auf über ein Tor Vorsprung abzusetzen. Erstmals schaffte dies die Heimmannschaft durch den Treffer zum 25:23, doch bereits 90 Sekunden später gelang es den Eisenbahnerinnen den Ausgleich zum 25:25 zu markieren. Danach blieben noch dreieinhalb Minuten zu spielen in einem an Spannung nicht zu übertreffenden Spiel. Eine Minute vor dem Ende konnte die HSG mit 27:26 in Führung gehen und nun waren die Regensburgerinnen im Angriff gefordert, die Möglichkeit zum Ausgleich zu nutzten und den so verdienten Punk mit nach Hause zu nehmen. Doch es sollte nicht sein, so misslang der Versuch noch ein Unentschieden rauszuholen und die Mannschaft aus Pleichach beendete die Partie mit einem schnellen Konter zum 28:26 Endstand.

Fazit: Dieses Spiel zeigte, dass wir selbst völlig unterbesetzt gegen eine mit 14 Mann besetzte Mannschaft mithalten und diese auch schlagen können!  Über den gesamten Spielverlauf haben wir alles in die Waagschale geworfen, um jeden Quadratmeter Hallenboden gekämpft und uns keinen Durchhänger geleistet. An diese Leistung sollten wir in den nächsten Spielen unbedingt anknüpfen. Über die Außenbahn haben wir jedoch diesmal zu viele Tore kassiert und am Ende fehlte die nötige Durchschlagskraft um den absolut verdienten Ausgleich zu erzielen. Jeder Punkt ist in unserer derzeitigen Situation entscheidend, doch leider müssen wir weiterhin zittern.

Endlich ist für unsere Linksaußen, Nina Peter, wieder der Bann gebrochen und sie konnte mit beachtlichen sechs Toren überzeugen. Auch unsere Jasmin Mogli Ellwanger lieferte ein tolles Spiel ab und unterstützt wurden wir alle von einer ebenfalls beeindruckenden Leistung von  Andrea Poschenrieder im Tor.

Nun gilt es am 25.11.2017 zuhause in der ESV Halle den HC Sulzbach-Rosenberg zu schlagen, die sich derzeit auf dem dritten Tabellenplatz befinden.

Ein Team, ein Ziel, Sieg!