Bayernliga klar gemacht!

ESV-A-Juniorinnen in der Bayernliga

Nach der unglücklichen Gruppeneinteilung bei der Vorqualifikation zur Jugend-Bundesliga mit den beiden stärksten Teams und dem daraus resultierenden Ausscheiden, mussten die A-Juniorinnen des ESV 1927 Regensburg sich auf Verbandsebene in zwei Runden das Ticket für die Bayernliga verdienen. Auch hier war den „Bunker-Girls“ das Losglück nicht hold, denn die Turniervergabe an Hemau und die JSG Fürther Land bedeutete, dass jeweils ohne Harz gespielt werden musste.

Beim Erstrundenturnier in Hemau sorgten ein 23:8 gegen die Gastgeberinnen und ein 26:13 gegen die SG Helmbrechts/Münchberg für das frühzeitige Weiterkommen. Der glückliche 24:23-Erfolg über den TSV Schleißheim, den Clara Richthammer mit einem verwandelten Siebenmeter nach Ablauf der Spielzeit sicherstellte, bedeutete dann den Turniersieg mit 6:0 Punkten und einem Torverhältnis von 73:44.

Für den ESV 1927 Regensburg spielten in Hemau:

Tor: Theresa Stahl, Lisa Preissler

Feld: Clara Richthammer 22/11, Lea Röhrl 14, Annalena Kessler 11/2, Sophia Peter 11/3, Lena Heid 6, Andreea Popovici 5, Eva-Maria Höllriegl 2, Maik Baur, Magdalena Streit je 1, Julia Herrmann.

Im zweiten und entscheidenden Turnier reisten die A-Juniorinnen Anfang Juni dann nach Oberasbach zur JSG Fürther Land. Im ersten Spiel wartete Dauerrivale HC Erlangen, den die ESV-Mädels auch ohne die erkrankte Halblinks Lea Röhrl zunächst gut im Griff hatten. Bei hochsommerlichen Temperaturen in der Halle machte sich das fehlende Harz in der Chancenverwertung bemerkbar und mehr als ein halbes Dutzend vergebener Hochkaräter brachte die Oberpfälzerinnen dann ins Hintertreffen.

In der Schlussphase hatten der ESV dann Pech bei drei Schiedsrichterentscheidungen in Serie, sodass eine genauso unglückliche wie unnötige 16:17-Niederlage nach 40 Minuten auf der Anzeigetafel stand. „Wir müssen das Spiel früher für uns entscheiden, dann bist Du auch nicht von äußeren Umständen abhängig“, ärgerte sich Trainer Robert Torunsky über das vermeidbare Resultat, „das gehörig Druck auf den Kessel“ brachte.

Im nachfolgenden Duell gegen die Gastgeberinnen hätte eine Niederlage das Ausscheiden bedeutet. Entsprechend nervös starteten die Regensburgerinnen, doch eine bärenstarke Abwehrleistung im zweiten Durchgang und herausragende Trefferquote von Annalena Kessler (neun Tore) sorgten für den 19:10-Erfolg. Nach nur wenigen Minuten Pause wartete das dritte Spiel des Tages gegen die TS Herzogenaurach, das der ESV mit 23:7 für sich entschied und mit 4:2 Punkten bei 58:34 Toren letztlich sehr souverän neben Erlangen den zweiten Platz für die Bayernliga ergatterte.

„Ich bin froh, dass die Mannschaft dem Druck standgehalten hat“, war Co-Trainer Jan Kauer nach dem Turnier sichtlich erleichtert. „Die Bayernliga ist für uns sehr wichtig, denn hier können wir die Talente für unsere Damenteams am besten ausbilden und gleichzeitig unsere Ziele im Jugendbereich forcieren“, ergänzte Torunsky.

Für den ESV 1927 Regensburg spielten in Oberasbach:

Tor: Theresa Stahl, Lisa Preissler

Feld: Annalana Kessler 19/3, Sophia Peter 9/1, Andreea Popovici, Lena Heid je 6, Clara Richthammer 6/2, Maike Baur, Eva-Maria Höllriegl je 5, Julia Herrmann, Magdalena Streit je 1.

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