Alle Beiträge von Alex

Dauerkarten 2019/2020

Treue zeigen – Dauerkarte sichern!

Normale Eintrittspreise:

Damen 1 | 3. Liga Süd – Normalpreis 7€, ermäßigt 5€

Damen 2 | Landesliga – Normalpreis 4€, ermäßigt 3€

Herren 1 | Bezirksoberliga – Normalpreis 4€, ermäßigt 3€

Preise Dauerkarten:

Damen 1 | 3. Liga Süd [11 Heimspiele] – Normalpreis 63€, ermäßigt 45€

Damen 2 | Landesliga [13 Heimspiele] – Normalpreis 40€, ermäßigt 30€

Herren 1 | Bezirksoberliga [10 Heimspiele] – Normalpreis 32€, ermäßigt 24€

ALLE MANNSCHAFTEN – Normalpreis 130€, ermäßigt 90€

Die Dauerkarten erhalten sie bei den Heimspielen der ESV-Handballer/innen an der Kasse im Eingangsbereich.

Antworten sofort im Anschluss

Stimmen nach dem Spiel

Das Spiel ist aus, das Ergebnis steht klar und eindeutig auf der Anzeigetafel und trotzdem sind noch Fragen offen. In Zukunft wollen wir die passenden Antworten sofort liefern. Ab dieser Saison werden wir nach jedem Heimspiel unserer 1. Damenmannschaft Stimmen zur jeweiligen Begegnung einfangen. Neben unseren Trainern werden sich abwechselnd auch Spielerinnen der Fragerunde stellen. Dazu laden wir herzlich auch Akteure der gegnerischen Mannschaften ein.

Diese kleine „Pressekonferenz“ machen wir vor allem für unsere Zuschauer, aber selbstverständlich auch für die lokale Presse. Daher findet Sie auch direkt (max. 10 Minuten) nach der Begegnung statt. Um die Moderation kümmert sich unser Pressewart. Die Mitarbeiter von MZ, TVA und anderen Medien sollen dabei natürlich auch die Chance bekommen Fragen zu stellen.

Wir wollen die Zeit bis zur Fertigstellung der ESV-Halle und der ersten Heimspiele im Bunker im neuen Jahr nutzen, um diese Konferenz zu etablieren. Möglicherweise wird bei der ersten Fragerunde noch nicht alles rund laufen, aber wir sind lernfähig und wollen dieses Angebot stetig verbessern. Lassen Sie uns also wissen, was Ihnen gefällt und was wir anders machen sollen.

Denken Sie also ab dem ersten Heimspiel daran, dass kurz nach dem Spiel eine kleine „PK“ auf Sie wartet. Nutzen Sie dieses neue Angebot und hören Sie sich an, was Trainer und Spielerinnen zu den Partien zu sagen haben. Geben Sie diese Information gerne weiter. Wir freuen uns Sie begrüßen zu dürfen!

Erfolgsduo macht weiter

Hoch motiviert in die dritte Saison

Stefan von Frankenberg und Ingo Gömmel bleiben auch in der Saison 2019/2020 Trainer der Drittliga-Handballerinnen des ESV 1927 Regensburg. Nach der erfolgreichsten Saison der vergangenen 15 Jahre, die am Mittwoch nach dem 38:17-Auswärtssieg bei der HSG Würm-Mitte mit der Vizemeisterschaft endete, gab ESV-Abteilungsleiter Dieter Müller die Verlängerung des Duos bekannt. Von Frankenberg und Gömmel gehen damit in die dritte Saison bei den „Eisenbahnerinnen“.

Ausschlaggebend dafür war nicht nur die starke Vorstellung des Teams in der aktuellen Runde, sondern auch die Perspektive. Die junge Mannschaft bleibt nicht nur zusammen – einzig Rechtsaußen Mirela Negrutiu-Chirila beendete ihre erfolgreiche Karriere -, sondern wird auch noch namhaft verstärkt werden. „Die Mannschaft hat sich toll entwickelt und wir haben große Lust, noch mehr zu erreichen. Auch die Zusammenarbeit mit Ingo klappt hervorragend, wir haben die gleiche Idee vom Handball.“, nannte von Frankenberg sein persönliches Motiv für die Verlängerung des Engagements.

„Die Mädels ziehen hervorragend mit und ihr Trainingsfleiß macht sich in der Platzierung bemerkbar“, freut sich Gömmel, der für die Athletik verantwortlich zeichnet, über die motivierte Truppe. „Wir sind sehr zufrieden mit der Arbeit der Trainer, die Vizemeisterschaft ist deutlich mehr als wir von unserer jungen Mannschaft erwartet haben“, lobt Dieter Müller die beiden Übungsleiter, die im Training und bei den Spielen auch von Jan Kauer unterstützt werden. „Ich bin sehr optimistisch, dass wir auch in der kommenden Saison eine gute Rolle spielen werden“, so der ESV-Abteilungsleiter.

Kurzinterview mit Stefan von Frankenberg:

Herr von Frankenberg, die Saison 2018/2019 hat mit der Vizemeisterschaft geendet. Wie ist die Gefühlslage?

Stefan von Frankenberg: Ich empfinde Freude, wahnsinnige Freude. Der zweite Platz in einer sehr starken Süd-Staffel, die deutlich stärker besetzt war als im Vorjahr, ist nochmal höher zu bewerten. Wir freuen uns riesig, dass wir unser Saisonziel „Vorne hinzuschnuppern“ deutlich übertroffen haben.

Was waren für Sie die persönlichen Highlights?

Ich mache das nie an Ergebnissen fest, weil dann könnte man es sich einfach machen und sagen: „Ihr habt den souveränen Zweitligaaufsteiger Freiburg zweimal geschlagen, eigentlich müsstet Ihr ganz oben stehen“ – aber so einfach ist es halt nicht.  Was mich freut, ist das die Mannschaft die neuen Spielerinnen ganz schnell integriert hat, wir eine Einheit und als Mannschaft gereift sind. Auch spielerisch haben wir gegenüber der Vorsaison noch eine Schippe draufgelegt.

Das Positivste an der Leistung ist ja, dass die Mannschaft noch sehr jung ist. Wie bewerten Sie die Perspektive?

Die Perspektive ist toll! Mire (Mirela Negrutiu-Chirila) hat aufgehört, weil sie mit fast 37 Jahren auch mal was anderes machen möchte. Das ist schade, aber wir respektieren das natürlich. Mit Annalena Kessler haben wir aber ja schon eine 16-Jährige integriert, die schon tolle Spiele auf Rechtsaußen gemacht hat. Das Gleiche gilt für die 15-Jährige Sophia Peter im linken Rückraum und auf Linksaußen  – und das sind ja nicht die einzigen großen Talente in unserer Jugend. Mit den geplanten Verstärkungen würden wir auf jeden Fall noch einmal eine stärkere Mannschaft stellen und in der Breite noch ausgeglichener besetzt sein.

Vizemeister!!

„Bunker-Ladies“ krönen starke Saison mit Vizemeisterschaft

Der 1. Mai war ein richtiger Feiertag für die Drittliga-Handballerinnen des ESV 1927 Regensburg: Die „Eisenbahnerinnen“ gewannen das letzte Spiel der Saison 2018/2019 bei der HSG Würm-Mitte mit 38:17 und sicherten sich damit die Vizemeisterschaft. Vor dem Anpfiff lagen die Oberpfälzerinnen noch gleichauf mit dem HCD Gröbenzell und dem SV Allensbach: Regensburg konnte als einziges der drei Teams gewinnen und holte sich damit die beste Platzierung seit dem Zweitligaaufstieg 2004.

Trainer Stefan von Frankenberg forderte im letzten Spiel von Mirela Negrutiu-Chirila noch einmal eine konzentrierte Leistung und die junge Mannschaft überfüllte die Vorgabe des Übungsleiters. Nach der anfänglichen Abtastphase (4:5 nach etwas über zehn Minuten) machten die Gäste Ernst und ließen dem Schlusslicht fortan nicht den Hauch einer Chance. Würm-Mitte verzweifelte ab diesem Zeitpunkt am starken ESV-Torhüterduo Chiara Zellner und Kristyna Vidrsperkova.

Konsequentes Tempospiel und die deutlich größere individuelle Klasse sorgten dann bereits zur Pause für eine 18:9-Gästeführung. Regensburg ließ auch nach Wiederanpfiff nicht locker und gewann auch den zweiten Durchgang sogar noch deutlicher: Am Ende leuchtete ein in dieser Höhe nicht erwarteter 38:17-Erfolg auf der Anzeigetafel. Mirela Negrutiu-Chirila hatte sieben Feldtore beigesteuert und damit ihre Torausbeute im ESV-Trikot auf über 650 Treffer erhöht.

Die Nachricht, dass sowohl Gröbenzell als auch Allensbach zeitgleich verloren hatten, brachte die Gewissheit, dass die Vizemeisterschaft erreicht wurde. Dementsprechend ausgelassen verliefen die Feierlichkeiten. Coach von Frankenberg bilanzierte glücklich: „Die Mädels haben sich heute für eine geniale Saison belohnt und sich die Vizemeisterschaft durch tollen Handball erspielt.“

Eventuell ergibt sich für die Regensburgerinnen sogar noch die Option auf die Teilnahme an Relegationsspielen zur 2. Bundesliga, doch auch ohne diese Option darf die junge Mannschaft stolz auf das Erreichte sein. Mit der ein oder anderenbereits feststehenden Verstärkung wird auch in der kommenden Saison wieder mit den „Bunker-Ladies“ zu rechnen sein.

ESV 1927 Regensburg:

Tor: Chiara Zellner, Kristyna Vidrsperkova

Feld: Franziska Peter 11/3, Mirela Negrutiu-Chirila 7, Natascha Weber 6/1, Sara Mustafic, Anna Fuhrmann je 4, Annalena Kessler 3, Andrea Vlachova 2, Sophia Peter 1 und Dorothee Mooser.

ESV schüttelt Verfolger ab

B-Juniorinnen gewinnen gegen 1. FC 2009 Nürnberg

Überzeugender 34:26-Erfolg über Verfolger Nürnberg

ESV 1927 Regensburg : 1. FC 2009 Nürnberg 34:26(18:12)

Die weibliche B-Jugend blickt auf ereignisreiche Wochen und Monate zurück: Kurz vor Weihnachten musste das Team nach acht Siegen in Serie im Spitzenspiel gegen Haunstetten die erste Niederlage hinnehmen. Die Hinrunde hatte 25 Minuten zu früh geendet, denn obwohl Halblinks Lea Röhrl mit einer Handverletzung ausgefallen war, führte man zur Pause gegen die Schwaben mit 14:12.

Nach dem Seitenwechsel verletzte sich dann Linksaußen Alina Just schwer und wird dem Team bis September fehlen (Gute Besserung, Alina!). Geschockt von dem Ausfall wurden vier Siebenmeter in Serie vergeben. Die personellen Möglichkeiten reichten dann gegen die körperlich starken Haunstettenerinnen nicht mehr aus und so unterlag man mit 20:27.

Nach der langen Weihnachts- und Weltmeisterschaftspause bezwangen die ESV-Juniorinnen Ende Januar Schluss Licht Bad Neustadt standesgemäß mit 31:19, bevor es erneut gegen Haunstetten ging. Auch hier kam das Team personell auf der letzten Rille da her. Ohne Wechselmöglichkeiten im Rückraum, dafür mit zwei angeschlagenen Stammkräften und mit überforderten Schiedsrichtern „gesegnet“, war auswärts nichts zu  bestellen und Haunstetten gewann erneut klar mit 26:20.

Im zweiten Heimspiel wartete mit dem 1. FC 2009 Nürnberg  die Mannschaft der Stunde auf die „Eisenbahnerinnen“. Nürnberg war seit sieben Spielen ungeschlagen und hatte in diesem Zeitraum auch die beiden Spitzenteams Haunstetten und Würm-Mitte klar besiegt. Die Serie schien zunächst auch in Regensburg weiterzugehen, denn der ESV fand nicht gut in die Partie: Ein verworfener Siebenmeter und missglückte Kreisanspiele führten zu einem 2:4-Rückstand nach sechs Minuten.

Eine Abwehrumstellung auf 6:0 machte die ESV-Defensive kompakter: Die Gäste wurden damit ihrer Durchbrüche beraubt und hatten nicht die Trefferquote aus dem Rückraum, um den Riegel zu knacken. So ergaben sich einige Kontermöglichkeiten für den ESV, der auch im Positionsangriff überzeugte. Die Mannschaft legte in den letzten 19 Minuten des ersten Durchgangs eine unglaublich hohe Trefferquote an den Tag und führte zur Pause mit 18:12.

Der Tenor der Pausenansprache war eindeutig: Konzentriert bleiben und den Gegner nicht mehr rankommen lassen. Das Vorhaben wurde dann auch perfekt in die Tat umgesetzt. Zwei Ballgewinne durch die nicht nur in der Defensive erneut sehr starke Evi Höllriegl wurden in Kontertore umgemünzt und die in der Halbzeit gefassten guten Vorsätze der Nürnbergerinnen im Keim erstickt.

In der Folgezeit agierte die Abwehr sehr stark und der Angriff hatte nichts an Treffsicherheit eingebüßt: So wurde der Vorsprung auf den Höchststand von 27:16 in der 38. Minute ausgebaut und die Messe war gelesen. In der Folgezeit sank die Konzentration beim Abschluss etwas und die Nürnberger Keeperin konnte sich einige Male auszeichnen. Die C-Jugendlichen, die wieder einmal eine große Hilfe waren, bekamen Spielanteile und machten ihre Sache gut.

Am Ende stand ein verdienter ungefährdeter 34:26-Erfolg auf der Anzeigetafel. „Um unser Ziel, einen Platz unter den ersten Drei zu erreichen, mussten wir heute diese Vier-Punkte-Partie gewinnen. Wie souverän die Mannschaft das gelöst hat, war schon beeindruckend“, bilanzierte Trainer Robert Torunsky nach Spielende. Durch den Sieg konnte der hartnäckigste Verfolger distanziert werden und die Regensburgerinnen verbesserten die Chancen auf das Erreichen der Bundesliga-Qualifikation (die Plätze eins bis drei dürfen am bayerischen Vorentscheid teilnehmen) enorm.

In den finalen sechs Partien der Saison 2019/2020 benötigt das Team in der ungünstigsten Konstellation nun noch vier Siege aus sechs Spielen. Trotz der bislang so hervorragenden Bilanz von zehn Siegen und nur zwei Niederlagen in der höchsten Spielklasse ist dies angesichts des schmalen Kaders kein Selbstläufer.

Wenn keine Verletzungen mehr dazu kommen und die Mannschaft ihre Form hält, dann kann das Ziel aber erreicht werden. Ein Sonderlob des Trainers gab es für den bärenstarken Rückraum um Sophia Peter, Annalena Kessler und Lea Röhrl, die gemeinsam mehr Tore erzielten als der Tabellenfünfte aus Nürnberg.

ESV 1927 Regensburg:

Tor: Theresa Stahl, Lisa Preissler

Feld: Sophia Peter 12/2, Annalena Kessler 9/1, Lea Röhrl 6, Eva-Maria Höllriegl 3, Luzie Schürzinger, Mia König je 2 sowie Jessica Kulig, Julia Herrmann und Laura Kögel.

Volle Hallen! Voller Bus?!

Handball begeistert Regensburg

und dementsprechend gefüllt sind die Hallen (ESV-Bunker & Königswiesener Sporthalle) bei den Spielen des ESV 1927 Regensburg. Eine großartige Stimmung auf den Rängen und die fulminanten Auftritte unserer Mannschaften auf dem Parkett begeistern immer mehr Regensburger für die Sportart Handball. Jetzt wird es an der Zeit einen Schritt weiter zu gehen. Dass Handball die heimischen Hallen füllt, haben wir bewiesen. Jetzt laden wir Regensburg auch dazu ein, kostenlos eine Auswärtsfahrt zu bestreiten.

Dieses Wochenende treten unsere Damen 1 in der 3. Liga Süd gegen den HCD Gröbenzell an. Die ideale Gelegenheit die Mannschaft auch einmal auswärts zu unterstützen. Die Fahrt nach Gröbenzell zählt zu den kürzesten und als Schmankerl bekommt man noch echte Derby-Atmosphäre geboten. Die Mannschaft aus Gröbenzell zählt zu den großen Favoriten um die Meisterschaft. Immerhin haben Sie noch in der vergangenen Spielzeit in der zweiten Bundesliga gespielt und dort möchten Sie auch schnellst möglich wieder antreten.

Allerdings haben auch unsere Damen einen Schritt nach vorne gemacht und sich mit einem tadellosen Saisonstart Respekt verschafft. Die Partie gegen den HCD wird es also in sich haben. Viele Gründe um als Zuschauer einmal das  vertraute Wohnzimmer (ESV-Bunker) zu verlassen und sich zusammen mit der Mannschaft auf Auswärtsfahrt zu begeben. Das tolle daran – die Busfahrt kostet keinen müden Cent.

Also alle auf nach Gröbenzell! Nehmt eure Freunde und Bekannte mit und feuert unsere Damen an! Spitzenspiel in Gröbenzell – jetzt machen wir auch den Bus voll!!

Abfahrt vom ESV-Parkplatz. Genaue Abfahrtszeit wird zeitnah bekannt gegeben. Anpfiff in Gröbenzell ist um 18:15 Uhr.

Link zum Video

 

Alle guten Dinge sind drei

B-Juniorinnen gewinnen auch in Allach

Nach Auswärtserfolgen in Nürnberg und Bad Neustadt wartete mit dem Tabellenführer Allach am Sonntag die bislang größte Herausforderung auf die Regensburgerinnen. Die Gäste gingen sehr motiviert und die Partie und starteten erneut so, wie man es sich als Trainer nur wünschen kann: Schnelle Ballpassagen und auf den Punkt gespielte Kombinationen kombiniert mit guter Abwehrarbeit und gnadenlosen Kontern. Als Sahnehäubchen noch vier Torschützinnen bei den ersten vier Treffern – die 4:0-Führung des ESV nötigte das Trainerteam der Gastgeberinnen schon nach etwas über fünf Minuten zu einer Auszeit. Die sollte mit etwas Verzögerung auch Wirkung zeigen und der amtierende Bayerische Meister der C-Jugend kam – angeführt von seinen gefährlichen Rückraumspielerinnen – Tor um Tor heran.

Die Gäste hatten zwar immer noch optisch ein Übergewicht, aber in der Offensive schlich sich jetzt der ein oder andere Fehlwurf mehr ein, obwohl es dort immer noch wenig zu meckern gab. Die Deckung agierte aber nicht immer optimal gegen die mit vielen BHV-Spielerinnen besetzten Allacherinnen, bekam aber durch die Torhüterinnen in dieser Phase aber auch zu wenig Unterstützung. Dem Spielverlauf nicht entsprechend ging es beim Stande von 15:15 ging es in die „Kabine“.

Obwohl die letzten Minuten des ersten Duchgangs maximal unglücklich für die Oberpfälzerinnen gelaufen waren, war man sich beim Pausentee einig, dass man diese Partie für sich entscheiden wollte. Das Vorhaben wurde nach Wiederanpfiff konsequent umgesetzt: Die nächsten fünf Treffer sollten wieder dem ESV gehören.

Das Schöne am Handball ist, dass Fehler oft auch wieder schnell ausgebügelt werden können: Nach Wiederanpfiff parierten die ESV-Keeperinnen wichtige Bälle und waren der Rückhalt, den man in fremder Halle braucht. Offensiv blieben die Regensburgerinnen einfach klasse und nicht auszurechnen. Jede Spielerin der Stammformation erzielte mindestens zwei Treffer, ein Sonderlob verdienten sich neben der umsichtigen Spielmacherin Sophia Peter auch Linksaußen Alina Just (6 Tore bei 7 Versuchen) und Lea Röhrl, die gesundheitlich angeschlagen eine tolle Vorstellung ablieferte. Wenn man in der zweiten Hälfte ein Haar in der Suppe finden möchte, dann ist es die wiederholt verpasste Vorentscheidung.

Vier Hundertprozentige wurden aus aussichtsreichen Positionen liegengelassen und Allach im direkten Gegenzug einige Hochkaräter durch deren gefürchtete zweite Welle ermöglicht. Die Chancenverwertung des TSV war aber nicht mehr gut genug und so blieb der ESV komfortabel in Front. Auch verschiedene Manndeckungen der Oberbayerinnen verfehlten die gewünschte Wirkung, da die Regensburgerinnen mit ihren gelernten Rückraumspielerinnen auf den Außenpositionen den entstandenen Platz gut nutzen konnten. Am Ende siegten die Gäste nach einer schon an der Torverteilung abzulesenden bärenstarken Mannschaftsleistung souverän und verdient mit 29:23.

Trainer Robert Torunsky war sehr stolz auf sein Team: „Phasenweise war das nahe am perfekten Spiel und einfach wunderbar anzusehen. Dass wir in der ersten Hälfte die Partie noch so aus der Hand geben, war völlig unnötig und das sollten wir uns in dieser starken Liga nicht noch einmal leisten. Die Reaktion darauf nach dem Seitenwechsel ist dann aber einfach überragend gewesen und die Mannschaft hat einen richtig guten Gegner in dessen Halle über weite Strecken beherrscht.“ Das ESV-Team hat den unverschuldeten Nachteil, die ersten drei Saisonspiele allesamt in fremder Halle bestreiten zu müssen, durch drei souveräne Siege in einen Vorteil verwandelt. Man kann nur hoffen, dass die nun anstehende dreiwöchige Spielpause dem Rhythmus nicht schadet. Im ersten Heimspiel am 4. November gegen Forst United wollen die Regensburgerinnen jedenfalls dort weiter machen, wo sie in Allach aufgehört haben.

 

ESV 1927 Regensburg:

Tor: Theresa Stahl, Lisa Preißler

Feld: Sophia Peter, Alina Just, Lea Röhrl je 6, Annalena Kessler 6/1, Luzie Schürzinger 3, Eva-Maria Höllriegl 2 sowie Julia Herrmann und Jessica Kulig.

Mühsamer Erfolg gegen Röthenbach

Glücklicher Auswärtssieg gegen den TSV Röthenbach

Zitterpartie endet mit 23:27 für den ESV 27 Damen II

Dass es gegen den Tabellenvorletzten nicht einfach werden würde, war es den Eisenbahnerinnen schon vor Spielbeginn klar. Jedes Spiel ist für die Damen II der ESV 27 ein Entscheidungsspiel im Kampf um den Klassenerhalt. Mit der Unterstützung von Julia Drachsler und Laura Brockschmidt aus der Damen I starteten sie in die Partie. Die ersten Minuten verliefen sehr positiv. Jeder Wurf aufs Tor wurde zu einem Punkt verwandelt. Nach den ersten sechs Spielminuten stand es 2:5. Die Gastgeberinnen zeigen sich wenig beeindruckt und übten mehr Druck auf die gut auf gestellte und kompakte Abwehr der Regensburgerinnen. Sie drängten sich durch jede kleine Lücke und bestrafen jeden Konzentrationsfehler in der Abwehr mit einem Gegentor.

Trainerin Croitoru erkannte dies und nahm schon in der 14. Spielminute das erste Team Time Out (7:9). Sie erinnert ihre Mädels diszipliniert im 6:0 Abwehrverbund zu bleiben, um als eine Einheit weiterhin kompakt in der Defensive arbeiten zu können. An diese mahnenden Worte hielten sich die Domstädterinnen gut, jedoch schlichen sich nun im Angriff kleine Fehler ein. Tor um Tor näherten sich die Fränkinnen. Der TSV konnte in der 18. Spielminute zum ersten Mal ausgleichen (10:10) und in der 20. Spielminute sogar mit einem Tor mehr in Führung gehen (11:10). Im Gegensatz zu den letzten Spielen ließen die Oberpfälzerinnen ihre Köpfe nicht hängen. Hart erkämpft, aber verdient endete die erste Halbzeit mit einem Spielstand von 13:15.

Für die zweite Halbzeit nahmen sich die ESV 27 Damen II einiges vor. Trainer Sommerer forderte die Rückraumspielerinnen in der Halbzeitpause auf, die eigene Kreisspielerin mehr Beachtung zu schenken. Bei den Domstädterinnen schlichen sich gleich am Anfang der zweiten Halbzeit kleine Fehler ein, sodass die Gastgeberinnen die ersten zwei Treffer erzielen konnten. Der TSV glich erneut mit 15:15 aus. Ein Kopf an Kopf Rennen begann. Nach dem Ausgleich fand der Ball den Weg zur Kreisspielerin Drachsler. Sie konnte die Bälle vier mal hintereinander ins Netz befördern und ihr Team im Spiel halten. Man schaffte es zwar immer wieder mit einem Tor in Front zu gehen, dennoch absetzen konnten sich die Eisenbahnerinnen nicht.

So stand es in der 41. Minute nach einem Siebenmeter für die Gegner 18:18. Fünf weitere Minuten mussten die Frauen des Trainergespanns Croitoru/ Sommerer zittern. Auf ein Tor von ihren Damen fiel ein Tor des Gegners. Erst ein missglückter Siebenmeter in der 49. Spielminute von Röthenbach brachte ein Aufatmen im gesamten ESV 27 Team. Sie konnten den zwei Tore Vorsprung nicht nur halten sondern weiter auf 21:27 erhöhen (58. Spielminute). Den Sieg ließen sich die Oberpfälzerinnen nicht mehr nehmen und beendeten die Partie mit 23:27.

 

Es spielten für die ESV 27 Regensburg II:

Hecht und Poschenrieder im Tor, Baumgardten (6/1), Bräu, Brockschmidt (5), Drachsler (7/1), Dirnberger (1), Goldbach (3), Hagl, Klenk, Peter (4), Tillack (1), Wörl

 

 

Fotos aus der KöWi

Alle guten Dinge sind drei

Bei gleich drei Spielen hat es sich Jürgen Bross nicht nehmen lassen und unsere Spieler und Spielerinnen abgelichtet. Zu guter Letzt war er auch beim Spiel der Damen 1 gegen die HSG Freiburg in der Königswiesener Halle. Wir können uns nicht oft genug bedanken für das tolle Engagement!

Fotos vom Spiel gegen Landshut

Impressionen vom Spiel gegen die TG Landshut

Vielen Dank an Jürgen Bross, der sich erneut den kompletten Samstag Nachmittag Zeit genommen hat unter Anderem diese tollen Aufnahmen der Damen 2 zu machen. Jürgen war aber auch beim Herrenspiel gegen Herzogenaurach und beim Spiel unserer Damen gegen die HSG Freiburg tätig. Von diesen Spielen kommen zeitnah weitere großartige Aufnahmen. Danke Jürgen!!