A-Junioren holen Punkt in Nürnberg

Gute Leistung wird fast gekrönt

Es war die wohl kürzeste Anreise der Saison zum Auswärtsspiel gegen den Post SV Nürnberg, jedoch nicht in der normalen Vereinshalle, sondern in der Eibacher Schulturnhalle. In beiden Hallen darf nicht geharzt werden darf, allerdings kommt in der Schulturnhalle noch ein sehr rutschiger Boden hinzu. Die Bedingungen waren also nicht ideal. Die Anzahl der Spieler war auch überschaubar, jedoch sind es die Jungs gewohnt mit einer relativ knappen Personaldecke zu spielen.

Unsere ESV-Jungs starteten nahezu perfekt und konnten sich von Anfang an einen Vorsprung herausspielen. Die Reaktion des gegnerischen Trainers lies nicht lange auf sich warten und er wechselte den Rückraum. Daraufhin gelang es den Gegnern den Anschluss zu halten und schließlich auch auszugleichen. Bis zur Pause konnte sich keiner mehr absetzen und somit ging es mit einem Gleichstand in die Pause.

Nach der Pause war es ein Schlagabtausch auf sehr hohem Niveau, bei dem jeder Fehler konsequent von beiden Mannschaften bestraft wurde und sich kein Team absetzten konnte. Anfangs schien es als würde Nürnberg “drückender” sein. Als es aber auf die Crunchtime zuging, nahmen die Eisenbahner wieder das Heft in die Hand und schafften es mehrmals einen kleinen Vorsprung herauszuarbeiten. Nürnberg lies sich allerdings nie ganz abschütteln und kamen immer wieder zurück.

So auch in den Schlussminuten. In der letzten Minute schaffte es keines der beiden Teams den Siegtreffer zu erzielen und somit mussten sich unsere Jungs mit einem Unentschieden begnügen. Dieses fühlte sich aber mehr wie eine Niederlage an, da man gut gespielt hatte und den großen Teil des Spiels in Führung lag. Jedoch war ein Sieg zu jeder Zeit möglich, da man das Spiel die ganze Zeit in den eigenen Händen hielt, der Gegner aber immer wieder durch eigene Fehler und Unkonzentriertheiten zurückgebracht wurde.

Spielverlauf: 4:8, 12:12, 17:17; 23:22, 26:28, 31:33

Endstand: 34:34

 

Tor: Kiener, Stahl

Torschützen: Vater (14/4); Lengsfeld (6); Saller (5); Barz (4); Mertens (3); Simbeck, Zulawski (je 1); Greifenstein

Trainer: Baumgardten; Moritz

 

 

Florian Mertens