Der ESV 1927 Regensburg hat den direkten Klassenerhalt in der 3. Liga Süd geschafft

Nun ist es offiziell:

Der ESV 1927 Regensburg hat den direkten Klassenerhalt in der 3. Liga Süd geschafft und damit ein echtes Handballwunder perfekt gemacht. Am Freitagmorgen erhielt Spielleiter Horst Keppler von der Handball-Bundesliga Frauen das grüne Licht, dass die Lizenzerteilungen für die Zweitligisten, die vorbehaltlich einer Ablehnung auch für die 3. Liga gemeldet hatten, erfolgt sind.

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Nach einigen Rückzügen in der Bundesliga, 2. und 3. Liga wurden einige Startplätze in der dritthöchsten Spielklasse der Bundesrepublik frei. Die werden nun von den zehntplatzierten Teams der Staffeln West (Recklinghausen), Ost (Bayreuth) und Süd (Regensburg) eingenommen, für die eigentlich ein Relegationsturnier am 7. Mai angesetzt war. Diese Entscheidungsspiele sind nun hinfällig, wie Keppler sind seinem offiziellen Schreiben an die Klubs eindeutig formuliert: „Die vorgesehenen Relegationsspiele am 7. Mai in Regensburg werden hiermit offiziell abgesetzt. Alle drei Mannschaften werden auf Grund des Meldeergebnisses auch im kommenden Spieljahr 2016/2017 der 3. Liga angehören.“

Diese Nachricht sorgte für kollektiven Jubel, denn nach der Heimniederlage gegen Pforzheim am 19. März schien die Relegation – ganz zu schweigen vom direkten Klassenerhalt – unerreichbar. Ein sensationeller Schlussspurt mit 7:1 Punkten in den letzten vier Saisonspielen bescherte den „Eisenbahnerinnen“ den auf einmal rettenden zehnten Platz.

Das Schlüsselspiel war dabei sicher der 31:30-Auswärtssieg bei der Übermannschaft TSG Ketsch in der „Bären“-Höhle: Der Zweitligaaufbsteiger ließ nur gegen Regensburg Punkte und dieses Erfolgserlebnis verlieh den angeschlagenen Oberpfälzerinnen Selbstvertrauen für die ebenfalls sehr schwierigen Aufgaben gegen die Bietigheimer Bundesliga-Reserve (20:17), den in eigener Halle in der Rückrunde noch unbesiegten TV Möglingen (33:22) oder am letzten Spieltag gegen den Tabellenzweiten Gröbenzell (27:27).

Die Mutter des Erfolgs, Trainerin Judith Pimpl, die die Mannschaft erst im Verlauf der Rückrunde von ihrem Nachfolger Udo Hermannstädter übernommen hatte, war begeistert von der Nachricht: „Die Mannschaft ist im Schlussspurt über sich hinaus gewachsen ist und hat sich als verschworene Einheit selbst mit dem Klassenerhalt belohnt.“ Auch ESV-Abteilungsleiter Dieter Müller war überglücklich: „Großes Kompliment an die Mannschaft und Judith, die das eigentlich Unmögliche möglich gemacht haben.“

Nach dem nun vorzeitig Planungssicherheit herrscht und die Relegation nicht abgewartet werden muss, arbeiten die Verantwortlichen mit Hochdruck an dem Kader für die Saison 2016/2017.

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